Motivation

Das Potsdam‐Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist prädestiniert, seine wissenschaftliche Expertise für die Bildung für nachhaltige Entwicklung bereitzustellen. Insbesondere die Interdisziplinarität der Forschung, aber auch der Zusammenhang von globalen und lokalen Klimafolgen bieten für die Implementierung von Umweltbildung an Schulen und Berufsschulen ein reichhaltiges und passgenaues Themenangebot.

Weder das Klima noch der Klimawandel sind für den Menschen direkt wahrnehmbar. Das erschwert die Vermittlung der Dringlichkeit. Aus der Perspektive der meisten Menschen, die keinen klimawissenschaftlichen Hintergrund haben, liegen das Klima und der Klimawandel außerhalb ihrer direkten Lebenswelt. Darin unterscheidet er sich z. B. zur Tagestemperatur, die Aspekte für die Hitzebelastung liefern kann.

Die im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung konzipierten interdisziplinären Materialien bieten vielschichtige Ansätze, einen Zugang zur Thematik des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu schaffen. Außerdem lassen sich mit dem Bildungsportal KlimafolgenOnline-Bildung.de für verschiedene Szenarien die Klimafolgen für Deutschland nachvollziehen und bis auf Landkreisebene mögliche Handlungsoptionen ableiten sowie notwendige Anpassungsmaßnahmen für verschiedene Bereiche diskutieren. Eine Vielzahl an Materialien bieten jeweils fachspezifisch, fächerübergreifend oder auch fachunabhängig Impulse für die SEK I, SEK II, die berufliche Bildung sowie die Projektarbeit.

Nachdem der Klimawandel in den letzten Jahren nicht im Fokus der öffentlichen Berichterstattung stand, haben die Hitzesommer 2018/19 und die Fridays for Future Bewegung die deutsche Politik verändert. Klimaschutz steht ganz oben auf der Tagesordnung. Das ist notwendig, denn innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte müssen die Treibhausgasemissionen auf null gesenkt werden. Energieversorgung, Mobilität, Wohnen, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie und Lebensstile gilt es umzubauen. Dazu sind große Kraftanstrengungen notwendig – politisch, gesellschaftlich, ökonomisch und technologisch.

Danksagung

Ich möchte an dieser Stelle vielen Dank sagen – und zwar Allen, die an der erfolgreichen Umsetzung
des PIKee-Projektes und des PIKeeBB-Projektes beteiligt gewesen sind.

Besonderer Dank gilt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für die Finanzierung des PIKee-Projektes
und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) für die Finanzierung
des PIKeeBB-Projektes, allen KoorperationspartnerInnen, insbesondere den MitgliederInnen der Projektbeiräte
für ihre Unterstützung und Expertise.

Weiterhin danke ich meinem Team sowie allen Praktikantinnen und Praktikanten. Vielen Dank für Euer Engagement
und das viele hilfreiche Feedback. 

Ines Blumenthal
-Projektleitung-